Michael Thomann, Hotelier des Jahres, im Interview über Gastgebertum und Leidenschaft

Dem Gast ein Erlebnis zu bieten, das ist für mich Gastgebertum, das ist für mich Passion, das ist für mich Leidenschaft.

Geschätzte Kundinnen und Kunden

Wein ist für uns eine Leidenschaft, der wir uns kompromisslos widmen. Das hat zur Folge, dass wir mit ebenso kompromisslosen Weinkennern zu tun haben, die sich privat oder in ihren Lokalitäten über ein sehr ausgewähltes Angebot freuen. Dank langjähriger Freundschaft und (offenbar …) erstklassigem Service konnten wir mit Michael Thomann, der vom Wirtschaftsmagazin Bilanz zum Hotelier des Jahres gewählt wurde, ein Interview machen.


Als Hotelier des Jahres müssen Sie auf allen Ebenen Spitzenleistung bieten. Dass Sie Wein seit Jahren bei uns beziehen, ehrt uns. Wieso ist das so?
Die Weinhandlung Simone Lanz AG besticht durch ein sehr ausgewogenes und spezielles Angebot, das heisst, auch durch das Angebot von Kleinproduzenten, die hervorragende Weine machen. Ich möchte da den „Châteauneuf du Pape“ als Beispiel nehmen. Das ist etwas Einzigartiges und es ist wichtig, dass wir solche Nischen unseren Gästen bieten können. Nebst den „0815“ Weinen, die man auch im Sortiment haben muss, braucht es Spezialitäten im Angebot. Ebenso wichtig sind Weine mit einem sehr guten Preisleistungsverhältnis, wie zum Beispiel den „Barbera d‘Alba“, den wir im Moment einsetzen. Dies ist es, was wir unseren Gästen weitergeben möchten. Wir machen für den Gast einen Research und dabei sind wir auf Weinhandlungen wie die Simone Lanz AG angewiesen, die uns immer wieder mit kleinen Produzenten neu überraschen. Für uns ist der Wein sehr wichtig, denn wir sind der Ansicht in einem Hotel geht es, einfach gesagt, um essen, schlafen, trinken – und mit trinken ist oft nicht nur Mineralwasser gemeint, sondern dies ist meistens auch mit Wein verbunden. Daher legen wir sehr grossen Wert auf unser Weinangebot und wir sind sehr stolz, dass wir mit dem „Best of Award of Excellence“ vom Wine Spectator ausgezeichnet wurden.

Was macht unser Angebot besonders?
Es sind ausgesuchte, kleine Produkte – es sind Produkte, die man teilweise in der Schweiz gar nicht erhält. Dies sind zum Beispiel Weine von „Pichler–Krutzler“ aus Österreich. Mit solchen Produkten kann man eine Weinkarte sehr schön ausschmücken und wir können immer wieder mit Akzenten überraschen.

Was trinken Sie persönlich am liebsten?
Ich trinke am liebsten Bordeaux. Dies ist mein absoluter Favorit, wobei ich auch sagen muss, dass ich durch Ueli Lanz und durch seine Weinhandlung, die „Krankl Weine“ kennengelernt habe. Das sind auch Favoriten von mir, eine ganz grosse Leidenschaft. Doch „Krankl Weine“ kann ich mir nicht immer leisten und da dieser Wein sehr beschränkt erhältlich ist, gehe ich doch immer wieder zurück zum Bordeaux. Ich würde sagen Bordeaux und Krankl sind so meine Highlights.

Welchen Wein-Geheimtipp können Sie uns verraten? Wenn möglich von uns …
Einen sehr schönen Wein finde ich, ist der „Riesling in der Wand“ von „Pichler–Krutzler“. Dies ist einer meiner Lieblingsriesling. Ich mag die Mineralität , die der Wein hat, man merkt den Boden, den Felsen – die Traube wächst ja an einer sehr steilen Lage, man spürt die Wachau richtig in diesem Wein. Für mich ist dieser Wein ein absolut grosser Riesling, den man aber leider sehr selten erhält. Aber es ist ein Top Gewächs.

Was heisst für Sie, Gastgeber zu sein?
Gastgeber zu sein heisst für mich für die Gäste da zu sein, um sie besorgt zu sein, ein absolut persönlicher Service auf höchstem Niveau zu bieten und die Gäste immer wieder zu überraschen. Mit persönlichem Service aber auch mit dem Angebot im Weinbereich. Es freut mich jedes Mal wenn Gäste auch wegen des Weines zu uns kommen. Und da dem Gast, zusammen mit meinem Team, ein Erlebnis zu bieten, das ist für mich Gastgebertum, das ist für mich Passion, das ist für mich Leidenschaft.

Danke Michael Thomann für dieses Interview – und die grosse Treue!



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